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Mike Davis: Vogelgrippe jetzt zum freien Download beim Verlag Assoziation A: „Vogelgrippe“ – Danke an den Verlag, ein guter Beitrag zur aktuellen Situation. Wir haben das Buch neu gelesen, hier besprochen und eine aktuelle Einordnung versucht:

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Am 27. Januar 2020 findet der 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz statt. Zu diesem besonderen Internationalen Holocaust-Gedenktag wird in vielen Medien und Institutionen an das Überleben in Auschwitz und anderen Konzentrationslagern, sowie an die Befreiung erinnert. Wir möchten uns hier anschließen mit Buchempfehlungen, zunächst eine Reihe persönlicher, bedrückender, bewegender Erinnerungsberichte, die (eher) neu erschienen sind. Never f...

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Liebe Leute, liebe LinksLesende, Buchgeschenke zum Jahresende? Wir haben für Euch hier einige unserer Lieblingsbücher zusammengestellt, die wir richtig gut fanden, die uns bewegt haben, die uns interessieren – und die mehr gelesen werden sollten! Darunter sind Neuerscheinungen, Bücher aus unabhängigen Verlagen, Sachbücher zur politischen Lage der Dinge und natürlich Romane. Stöbert selbst und häufig – wir freuen uns auf eure Bestel...

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70 Jahre DDR-Gründung, 30 Jahre Mauerfall, „Wende“ – es gibt viel zu sagen zu dieser Geschichte, auch und gerade von links. Wir haben darum eine bunte und breite Liste mit Büchern erstellt, um das Bild ein wenig aufzufächern. Es geht darin um die die frühen Jahre der DDR, um Alltagsleben, Geschlechterverhältnisse und Opposition, aber auch um die Umbrüche, Wendezeit und die Situation nach 1990.

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Besser spät als nie kommen unsere Buchempfehlungen zum Pridemonth 2019. An den Aufstand nach der Razzia in der Schwulenkneipe Stonewall Inn im Jahr 1969 erinnern dieses Jahre viele viele CSD’s, Gay Prides, Veranstaltungen und Festivals. Wir finden, es gibt einen Haufen gute und zum Teil neue Bücher aus und über die LGBTIQ*-Bewegungen. Klickt Euch mal durch, wenn Ihr was zum Selber-Lesen oder Verschenken sucht – viel Spaß wünscht Eu...

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In unserer losen Reihe „Reiseliteratur“ möchten wir Euch Bücher zu verschiedenen Reiseländern empfehlen. Nach Frankreich und Italien stellen wir hier vor: linke Bücher aus und über Griechenland.Es gibt politische und zeitgenössische Romane, Krimis mit linken Themen, Biographien oder historische Bücher über den griechischen Bürgerkrieg oder die deutsche Besatzung sowie Sachbücher über die Balkanroute, über Reparationsforderungen und...

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Wir nehmen den "Himmelfahrts-Tag", an dem oft genug saufende und pöbelnde Männerhorden die Straßen für viele andere Menschen unsicher machen zum Anlass, eine kleine Reihe kritischer, spannender oder nachdenklicher Bücher über Väter und Vater-Kind-Verhältnisse vorzustellen.

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Zum diesjährigen Frauenstreik am 8. März gibt’s von uns eine Bücherliste: feministische Schriften, historische Studien, Streikliteratur – und ein paar Klassiker, die wir euch gern ans Herz legen möchten. Viel Spaß beim Stöbern – und uns allen einen erfolgreichen 8. März 2019 – und darüber hinaus: für den Feminismus!

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Gute Vorsätze zum Neuen Jahr? Fasten? Diät? Körper fit machen zum besseren Funktionieren??? Nicht bei uns – wir stellen Euch Bücher für das gute Leben vor: Bücher gegen den Schönheitswahn (der vor allem, aber nicht nur Frauen betrifft), Bücher, die sich mit gutem Essen und Trinken beschäftigen, das eine oder andere kulturhistorische Werk zum Thema Ernährung und Gesellschaft/Geschichte. 2019 ist da – legt los, haut rein – hoch...

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Liebe Leute, liebe LinksLesende, seit fast einem Jahr betreiben wir Links-Lesen.de mit viel Spaß – wir hoffen, es gefällt Euch! Wer mag, trage sich in unseren Newsletter ein, etwa 4 x im Jahr Infos und Buchtipps: Zum Newsletter Anmelden Übrigens: Ihr könnt ab sofort auch Gutscheine für unseren BuchOnline-Shop verschenken.

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Links-Lesen.de Rezensionen

Bittere Schokolade

Tom Hillenbrands Krimis: Bereits seit 2011 lässt Tom Hillenbrand den Luxemburger Koch und Restaurantbesitzer Xavier Kieffer in seinen kulinarischen Krimis regionale Spezialitäten zubereiten und in internationalen Kriminalfällen ermitteln. Bisher sind sechs Bände erschienen und Hillenbrand hat eine feine Schreibe, die er auch in seinen Sci-Fi Romanen (u.a. dem äußerst lesenswerten „Drohnenland“) unter Beweis stellt.

Die andere Querfront

Gerhard Hanloser: Die andere Querfront – eine Rezension und eine zweite Meinung! Zu dieser Zeit war eigentlich bereits alles notwendige über die antideutschen ‘Betrüger*innen‘ gesagt und geschrieben worden. Politisch waren die Antideutschen bereits damals auf der medialen Überholspur nach rechts, begrüßten die vom Westen geführten Kriege in Afghanistan und im Irak, hetzten gegen linke und linksradikale Politik in diesem Land und bezogen sich nicht etwa auf emanzipatorische Bewegungen in Israel, sondern auf die dortigen rechten Regierungen.

Das Haus der unfassbar Schönen

Der Roman „Das Haus der unfassbar Schönen“ von Joseph Cassara entführt in die schillernde und glitzernde queere Ballroom-Szene im New York der 80er Jahre; eine ganz eigene Welt, in der hinter allem Glitzer und Glamour auch Armut, Gewalt, Brutalität, Ausgrenzung und Aids den Alltag bestimmen. Als Leser*in taucht mensch ein in die Lebensrealitäten von afroamerikanischen oder Latino Queers, die sich aus ihren zum Teil armen oder auch gewalttätigen Herkunftsfamilien herauslösen, ihre (nicht nur) sexuelle Identität entdecken, erleben, ausprobieren, daran verzweifeln, aber darin auch neue Freundschaften, Wahlverwandschaften, Liebe finden.

Die jungen Bestien

Davide Longos Bücher spielen im Piemont, die Sprache ist lakonisch, die Atmosphäre oft schweigsam und gebirgig. Es sind fatalistische ‚Krimi noir‘-Romane mit einem Hang, dem Leben ausgeliefert zu sein und semi-depressivem setting. Der italienische Autor legt jetzt seinen zweiten Band mit den beiden Protagonisten Bramard und Arcadipane vor. „Die jungen Bestien“ stehen im März 2020 auf Platz 3 der DLF-Kultur-Krimibestenliste und das nicht zu Unrecht.

Kaesebier erobert den Kurfuerstendamm

Gabriele Tergit, die erste Gerichtsreporterin, Journalistin und Absolventin der „Sozialen Frauenschule“ von Alice Salomon, schreibt zum Ende der Weimarer Republik ein freches, lustiges, unkonventionelles Buch über den Berliner Bausumpf, Medienrummel und die Wirkung von Reklame: „Käsebier erobert den Kurfürstendamm“ (1931 bei Rowohlt erschienen, aktuell im btb-Verlag aufgelegt)

Das Netzwerk der Neuen Rechten

Die „ZEIT“-Autoren Christian Fuchs und Paul Middelhoff haben bei Rowohlt das Buch „Das Netzwerk der Neuen Rechten. Wer sie lenkt, wer sie finanziert und wie sie die Gesellschaft verändern“ veröffentlicht und eine dazu gehörige Webseite https://www.neuerechte.org/ erstellt. Über das Netzwerk – wir würden sagen: die Netzwerke – der Neuen Rechten zu recherchieren tut not. Lesbare und gut verständliche Überblicks-Darstellungen sind zu begrüßen, besser mehr als weniger, denn jede Veröffentlichung hat unterschiedliche Perspektiven oder setzt andere Schwerpunkte.

Ihr habt keinen Plan

Im Büchlein „ Ihr habt keinen Plan. 10 Bedingungen für die Rettung unserer Zukunft“ vom Blessing-Verlag wird in sehr ausführlicher Weise dem immer wieder vorgebrachtem Ressentiment, der „Fridays for Future-Bewegung“ ginge es nur um das Protestieren und Schuleschwänzen, mit voller Wucht inhaltlich einiges entgegengesetzt. Herausgegeben wurde es vom Jugendrat der Generationen Stiftung.

Die unregierbare Gesellschaft

Der französische Philosoph Gregoire Chamayou hat mit „Die unregierbare Gesellschaft“ (Suhrkamp) ein starkes Buch vorgelegt, welches die neoliberale Ideologie und die brutalen Folgen dieses weltweit ökonomisch hegemonialen Regimes ausführlich beschreibt. Allen Aktivist*innen, die sich auch bspw. aus Gründen des Klimawandels mit Großkonzernen anlegen, sei dieses Buch ans Herz gelegt – know your enemy!

Telefonica

„Telefónica“ von Ilsa Barea-Kulcsar Der kleine feine Wiener Verlag „Edition Atelier“ hat in seiner Reihe „Literatur des 20. Jahrhunderts“ ein Buch herausgegeben, das bisher nur als Fortsetzungsroman in der österreichischen „Arbeiter-Zeitung“ von 1949 erschienen war: „Telefónica“ von Ilsa Barea-Kulcsar, ein Roman, der an wenigen Tagen während des Spanischen Bürgerkriegs in Madrid 1936/37 spielt. Und, um es gleich vorweg zu nehmen: es ist ein nicht nur beeindruckendes sondern auch ein sehr schönes Buch von und über eine Frau geworden, die den Kampf der Spanischen Republik gegen die Franco-Putschisten selber miterlebt hat. Im Vorwort „Statt einer Widmumg“ schreibt Ilsa Barea-Kulcsar 1939, dass sie an diejenigen lebenden oder die nun schon toten Menschen denkt, die „sich nicht fügen wollten und die sich nicht ergaben, weil sie es nicht für...

Frauen*rechte und Frauen*hass

Schön: das Autor*innenkollektiv FE.IN, was für ‚Feministische Intervention‘ steht, hat im Verbrecher-Verlag einen Sternchentitel herausgegeben: „Frauen*rechte und Frauen*hass. Antifeminismus und die Ethnisierung von Gewalt“ (Verbrecher Verlag, 2019). Die Autor*innen verfolgen dabei einen doppelten Blickwinkel: es geht um frauen*feindliche antifeministische Politiken als auch um solche, die von rechts für ‚Frauenrechte‘ auftreten1. In einem dritten mitlaufenden Strang und als ein politisches Ziel des Buches wird für einen eigenen Queerfeminismus argumentiert, der „schlichtweg nicht offen [sein darf] für rechte Vereinnahmungen“.

Spontis

Die edition assemblage hat die verdienstvolle Mühe unternommen, das Buch von Sebastian Kasper „Spontis“ über „eine Geschichte antiautoritärer Linker im roten Jahrzehnt“ zu verdeutlichen. Es ist gut aufgebaut und strukturiert und nimmt die Leser*innen bei der Hand auf eine Zeitreise durch die Jahre 1967-82. Auch ohne große Vorkenntnisse ist das Buch lesenswert, die Diskurse, Kampagnen und Verfasstheiten der undogmatischen westdeutschen Linken werden nachvollziehbar erklärt.

Über Meereshöhe

Francesca Melandri, Drehbuchautorin und Schriftstellerin aus Italien hatte uns bereits mit „Alle außer mir“ verführt, verführt mitten in italienische, europäische und Kolonial-Geschichte – wir waren begeistert. Der schmale Band „Über Meereshöhe“ ist eine leisere Geschichte. Sie erzählt darin vom Leben zweier sehr unterschiedlicher Menschen, deren Gemeinsamkeit zunächst nur der Angehörigen-Status ist; beide sind Angehörige von Gefangenen zur Zeit der sogenannten bleiernen Jahre in Italien.

Lost in Fuseta

Drei Bände liegen mittlerweile von der neuen Krimireihe „Lost in Fuseta“ von Gil Ribeiro beim Kiwi-Verlag vor, und sie sind umwerfend gut. Voll mit empathischen Beschreibungen der Protagonist*innen, spannenden Storys mit linken Inhalten, aber auch mit Erzählungen über gutes Essen und prickelnden Vinho Verde. Die Krimis spielen nämlich im portugiesischem Fuseta, welches im ruhigen Teil der Algarve liegt, wo der Rio Formosa mit seinen vorgelagerten Inseln dafür sorgt, dass die Tourist*innen noch rar gesät sind, weil am Festland kein Strandfeeling aufkommt.

Triggerwarnung

Mit „Trigger-Warnung. Identitätspolitik zwischen Abwehr, Abschottung und Allianzen“ – hat unser Nachbar im Mehringhof, der Verbrecher-Verlag einen ersten Band der ‚Edition Bildungsstätte Anne Frank‘ vorgelegt, dessen Titel und Anspruch in eine wichtige Lücke stößt: das Buchprojekt will von links auf die Schattenseiten und Problematiken von Identitätspolitiken eingehen. Das ist grundsympathisch und sinnvoll in einer Zeit, in der viele aus Angst vor Beifall von der falschen Seite, also von rechts, lieber die Klappe halten, wenn linke Ansätze in Sackgassen geraten und Kritik angebracht wäre.

Hinterwald

Linke haben in Krimis häufig ein Repräsentationsproblem, da die handelnden Personen ja doch meist PolizistInnen oder andere der Polizei zuarbeitende Knilche sind. Umso erfrischender ist es, einen Krimi mit linken AkteurInnen zu lesen. „Hinterwald“ von Lissbeth Lutter (eine Hommage an das kollektive Pseudonym Luther Blisset) verlegt seine Handlung nach Mittenwald, mittenrein in die linken Proteste gegen das Gebirgsjägergedenken auf dem Hohen Brendten, bei dem alljährlich hohe Politiker und aktuelle Bundeswehrfunktionäre Seite an Seite mit NS-Kriegsverbrechern der Gebirgsjäger eine Gedenkfeier abhielten.

Tiefrot und radikal bunt

"Tiefrot und radikal bunt. Für eine neue linke Erzählung" - das ist erst einmal ein Titel mit Anspruch. Angesichts globaler und lokaler politischer Entwicklungen wie das Erstarken der Rechten inkl. schärferer Angriffe auf linke Errungenschaften, Menschenrechte und soziale Sicherungssysteme, angesichts Klimakrise und Naturzerstörung steht außer Frage, dass es auf der Linken Handlungsbedarf gibt und theoretische Konzepte nötig sind. Viele Linke schrecken vielleicht auch aus Bequemlichkeit vor dem gern so genannten 'großen Wurf' einer neuen linken Erzählung zurück. Um einiges leichter ist es sicherlich auch, derlei Versuche anderer skeptisch-kritisch auf ihre Fehlstellen hin zu überprüfen. Insofern zeugt es ein Stück weit von Mut, Selbstbewusstsein und vielleicht einer Art Verantwortung auf Seiten der Autorin, der bisher als Journalistin...

Nichts bleibt

Als ich davon hörte, dass Yok seine Biografie bzw. ‚Autonomografie‘ „Nichts bleibt“ schreibt, war mein erster Gedanke, wer soll das lesen? Und warum schreibt er die? Autonome, die an die Öffentlichkeit gehen, sind schon mal selten und dann noch auch mit privaten Gedanken, Geschehnissen und Geheimnissen? Aber das Buch aus dem Mainzer Indepent-Verlag Ventil lohnt sich, ich bin sehr positiv überrascht.

Die Gesellschaft des Zorns

Die neueste Veröffentlichung „Die Gesellschaft des Zorns“ (transcript-Verlag) der momentan medial relativ präsenten Soziologin Cornelia Koppetsch mit Professur an der TU-Darmstadt versucht bereits im Untertitel das Sujet passend auf vier Worte zu komprimieren: Rechtspopulismus im globalen Zeitalter.

Erinnerungen eines Mädchens

„Erinnerungen eines Mädchens“ von Annie Ernaux ist ein nur etwa 150 Seiten dünnes Bändchen, das jedoch um so mehr an Intensität enthält. Dies liegt nicht etwa an einem rasanten Erzählstil oder einer bewegten Handlung – es liegt viel mehr an der Schonungslosigkeit, mit der die 1940 geborene französische Schriftstellerin hier ihre erste sexuelle Begegnung aufarbeitet, die auch mit dem Begriff Vergewaltigung zu beschreiben wäre, was Ernaux jedoch nicht direkt tut.

Feminismus revisited

In „Feminismus revisited„, hrsg. im Berlin-Verlag, geht es um’s Kinderkriegen genauso wie um Krieg und Frieden, Körperpolitiken und politische Kämpfe, was es zu einem spannenden Buch für feministisch und bewegungshistorisch interessierte Leser*innen macht. Erica Fischer, der Autorin von „Aimée und Jaguar. Eine Liebesgeschichte, Berlin 1943“ ist es mit ihrem neuen Buch gelungen, in einer ansprechenden und anregenden Form ihre eigene Biografie und eine persönliche Bestandsaufnahme sehr aktueller feministischer Debatten zu vereinen.

Links-Lesen.de FaQ

FAQ – Häufige Fragen …und Antworten!

Hier haben wir versucht, die häufigsten Schwierigkeiten bei Anmeldung und Registrierung zu beschreiben und Lösungsvorschläge anzubieten – ärgerlich nach wie vor der Zwang sich beim der Anmeldung in die Kategorie Herr / Frau einzuordnen. Weiterhin gibt es Hilfe zum Suchen & Finden von Büchern, Probleme beim Postversand und bei der Bezahlung.

Bittere Schokolade

Tom Hillenbrands Krimis: Bereits seit 2011 lässt Tom Hillenbrand den Luxemburger Koch und Restaurantbesitzer Xavier Kieffer in seinen kulinarischen Krimis regionale Spezialitäten zubereiten und in internationalen Kriminalfällen ermitteln. Bisher sind sechs Bände erschienen und Hillenbrand hat eine feine Schreibe, die er auch in seinen Sci-Fi Romanen (u.a. dem äußerst lesenswerten „Drohnenland“) unter Beweis stellt.

Die andere Querfront

Gerhard Hanloser: Die andere Querfront – eine Rezension und eine zweite Meinung! Zu dieser Zeit war eigentlich bereits alles notwendige über die antideutschen ‘Betrüger*innen‘ gesagt und geschrieben worden. Politisch waren die Antideutschen bereits damals auf der medialen Überholspur nach rechts, begrüßten die vom Westen geführten Kriege in Afghanistan und im Irak, hetzten gegen linke und linksradikale Politik in diesem Land un...

Das Haus der unfassbar Schönen

Der Roman „Das Haus der unfassbar Schönen“ von Joseph Cassara entführt in die schillernde und glitzernde queere Ballroom-Szene im New York der 80er Jahre; eine ganz eigene Welt, in der hinter allem Glitzer und Glamour auch Armut, Gewalt, Brutalität, Ausgrenzung und Aids den Alltag bestimmen. Als Leser*in taucht mensch ein in die Lebensrealitäten von afroamerikanischen oder Latino Queers, die sich aus ihren zum Teil armen oder auch ge...

Die jungen Bestien

Davide Longos Bücher spielen im Piemont, die Sprache ist lakonisch, die Atmosphäre oft schweigsam und gebirgig. Es sind fatalistische ‚Krimi noir‘-Romane mit einem Hang, dem Leben ausgeliefert zu sein und semi-depressivem setting. Der italienische Autor legt jetzt seinen zweiten Band mit den beiden Protagonisten Bramard und Arcadipane vor. „Die jungen Bestien“ stehen im März 2020 auf Platz 3 der DLF-Kultur-Krimibestenlist...

Kaesebier erobert den Kurfuerstendamm

Gabriele Tergit, die erste Gerichtsreporterin, Journalistin und Absolventin der „Sozialen Frauenschule“ von Alice Salomon, schreibt zum Ende der Weimarer Republik ein freches, lustiges, unkonventionelles Buch über den Berliner Bausumpf, Medienrummel und die Wirkung von Reklame: „Käsebier erobert den Kurfürstendamm“ (1931 bei Rowohlt erschienen, aktuell im btb-Verlag aufgelegt)

Das Netzwerk der Neuen Rechten

Die „ZEIT“-Autoren Christian Fuchs und Paul Middelhoff haben bei Rowohlt das Buch „Das Netzwerk der Neuen Rechten. Wer sie lenkt, wer sie finanziert und wie sie die Gesellschaft verändern“ veröffentlicht und eine dazu gehörige Webseite https://www.neuerechte.org/ erstellt. Über das Netzwerk – wir würden sagen: die Netzwerke – der Neuen Rechten zu recherchieren tut not. Lesbare und gut verständliche Überblicks-Darstellungen sind zu be...

Ihr habt keinen Plan

Im Büchlein „ Ihr habt keinen Plan. 10 Bedingungen für die Rettung unserer Zukunft“ vom Blessing-Verlag wird in sehr ausführlicher Weise dem immer wieder vorgebrachtem Ressentiment, der „Fridays for Future-Bewegung“ ginge es nur um das Protestieren und Schuleschwänzen, mit voller Wucht inhaltlich einiges entgegengesetzt. Herausgegeben wurde es vom Jugendrat der Generationen Stiftung.

Die unregierbare Gesellschaft

Der französische Philosoph Gregoire Chamayou hat mit „Die unregierbare Gesellschaft“ (Suhrkamp) ein starkes Buch vorgelegt, welches die neoliberale Ideologie und die brutalen Folgen dieses weltweit ökonomisch hegemonialen Regimes ausführlich beschreibt. Allen Aktivist*innen, die sich auch bspw. aus Gründen des Klimawandels mit Großkonzernen anlegen, sei dieses Buch ans Herz gelegt – know your enemy!

Telefonica

„Telefónica“ von Ilsa Barea-Kulcsar Der kleine feine Wiener Verlag „Edition Atelier“ hat in seiner Reihe „Literatur des 20. Jahrhunderts“ ein Buch herausgegeben, das bisher nur als Fortsetzungsroman in der österreichischen „Arbeiter-Zeitung“ von 1949 erschienen war: „Telefónica“ von Ilsa Barea-Kulcsar, ein Roman, der an wenigen Tagen während des Spanischen Bürgerkriegs in Madrid 1936/37 spielt. Und, um es gleich vorweg zu nehmen: es ...

Frauen*rechte und Frauen*hass

Schön: das Autor*innenkollektiv FE.IN, was für ‚Feministische Intervention‘ steht, hat im Verbrecher-Verlag einen Sternchentitel herausgegeben: „Frauen*rechte und Frauen*hass. Antifeminismus und die Ethnisierung von Gewalt“ (Verbrecher Verlag, 2019). Die Autor*innen verfolgen dabei einen doppelten Blickwinkel: es geht um frauen*feindliche antifeministische Politiken als auch um solche, die von rechts für ‚Frauenrechte‘ auftreten1. In...

Spontis

Die edition assemblage hat die verdienstvolle Mühe unternommen, das Buch von Sebastian Kasper „Spontis“ über „eine Geschichte antiautoritärer Linker im roten Jahrzehnt“ zu verdeutlichen. Es ist gut aufgebaut und strukturiert und nimmt die Leser*innen bei der Hand auf eine Zeitreise durch die Jahre 1967-82. Auch ohne große Vorkenntnisse ist das Buch lesenswert, die Diskurse, Kampagnen und Verfasstheiten der und...