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Sozialgeschichte Online

Links-Lesen kann man ja nicht nur Bücher sondern tatsächlich finden viele aktuelle Debatten in Zeitschriften statt. In dieser Kategorie wollen wir jeden Monat eine linke Zeitschrift näher betrachten und vorstellen.
Einen guten Überblick für den Anfang findet Ihr aber auch auf linksnet.de, wo über 50 Zeitschriften versammelt sind.


Diesen Monat möchten wir euch Sozial.Geschichte Online Zeitschrift für historische Analyse des 20. und 21. Jahrhunderts näherbringen.
Ihr Selbstverständnis sagt u.a. folgendes:
Als Nachfolgeprojekt von “1999” und “Sozial.Geschichte” ist “Sozial.Geschichte Online” der kritischen Erforschung des Nationalsozialismus sowie der globalen Arbeitsgeschichte besonders verbunden.
Aber es geht in der Zeitung laut Selbstdarstellung auch um die internationale ArbeiterInnenbewegung, die Weltwirtschaftskrise, Migrationskämpfe, um die Sozialgeschichte Osteuropas und um noch einiges mehr.

In der Tat ist die Themenvielfalt ausgesprochen umfangreich. Der Zugang ist hauptsächlich historisch, aber es gibt auch ideengeschichtliche Beiträge. Neben den Forschungs- und Diskussionsartikeln enthält die Zeitschrift auch jeweils einen umfangreichen Rezensionteil.
Die Streuung bei den Themen bedeutet natürlich, dass selten alle Artikel für einen interessant sind, auch wenn die Qualität wirklich gut ist.
Gleichzeitig enthält aber auch jede Ausgabe die eine oder andere Perle. Ein paar Highlights aus den letzten Ausgaben sind z.B. der Artikel zum Radikalenerlass von Jan-Henrik Friedrichs oder über Antikommunismus im Systemkonflikt nach 1945 von Hartmut Rübner.

Gerade erschienen ist das Heft 25. Das aktuelle Heft enthält Forschungsbeiträge von Peter Birke und Felix Bluhm über die neue Migration zwischen Grenzregime und Erwerbsarbeit sowie von Thomas Gräfe zum Antisemitismus im deutschen Kaiserreich, einen Beitrag Achim Brunnengräbers über die deutsche Automobilindustrie im Strukturwandel zur E-Mobilität, ein Interview mit Willi Hajek über die Gilets jaunes / Gelbwesten und einen Rezessionsessay von Ahlrich Meyer, „Wie Hannah Arendt versuchte, Karl Marx beizukommen“.

Sehr schön ist, dass das die online Ausgaben komplett kostenlos sind.

Aber natürlich braucht auch diese Zeitschrift Geld.
Man kann Vereinsmitglied werden oder auch die Printausgaben der Zeitschrift abonnieren

Also schaut euch die Zeitschrift mal an, es lohnt sich.
Euer Links-Lesen Kollektiv

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