Gender

9783897715080

Amantine

Gender und Häuserkampf

Genderspezifische Aspekte und antipatriarchale Kampfe in den Häuserbewegungen in der BRD und Westberlin

Nachgezeichnet und dargestellt werden die Debatten, Auseinandersetzungen, Konflikte und Diskurse um Gender, Sexismus/Homophobie und die antipatriarchalen Kämpfe sowie der eigenständigen Organisierung von Frauen-Lesben-Queer-Trans/Tunten in den Häuser/Wagenplatzbewegungen in der BRD und Westberlin von 1969 bis 2010. (mehr)

weitere Informationen
9783933557117

Boudry, Pauline et.al.

Reproduktionskonten fälschen!

Heterosexualität, Arbeit und Zuhause

Das Buch nimmt zu Arbeit eine leicht "verschobene‘ Perspektive ein: auf den Arbeitsplatz als Ort, an dem Personen einen Teil ihres Lebens verbringen /müssen, der ihr Selbstgefühl - Ängste, Überdruss, sich erniedrigt fühlen, toll sein, eine Arbeit wirklich gerne tun - ganz entscheidend mitbestimmt. Sie arbeiten "als Mann‘ oder "als Frau‘ und werden möglicherweise als Teil einer heterosexuellen Lebensgemeinschaft adressiert. Die übliche Trennung zwischen der freundlichen Ebene des Zuhause mit Emotionen und Beziehungen und der coolen Ebene von Arbeitsplatz, Geld und multinational agierenden Akteuren stellt, so die These, einen Arbeitsbegriff mit her, der sich sozial als Arbeitsteilung auswirkt. Wie kann dieses Verhältnis thematisiert werden, wenn in dem einen Bereich von "Liebe‘, in dem anderen von "Geschäft‘ die Rede ist...

Der Titel ist zur Zeit leider nicht lieferbar.

9783518584354

Bourdieu, Pierre

Die männliche Herrschaft

Ein Mann beschäftigt sich mit der Ungleichheit der Geschlechter. Doch der Soziologe Pierre Bourdieu tut dies nicht, um den Feminismus unter männliche Dominanz zu bringen, sondern um zu zeigen, daß männliche Herrschaft eine besondere, politisch wie ökonomisch wichtige Form symbolischer Herrschaft darstellt.Männliche Herrschaft ist das Paradigma und oft das Modell und der Gegenstand aller Herrschaft. Da sie hinreichend abgesichert ist, bedarf sie keiner Rechtfertigung. Die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern scheint nämlich in der "Natur der Dinge" zu liegen: Sie hat sich in der sozialen Welt niedergeschlagen und ist in den Einstellungen aller, dem Habitus, präsent: als ein universelles Prinzip des Sehens und Einteilens, ein System von Wahrnehmungs, Denk und Handlungskategorien. Dies erklärt, warum eine solche Macht akzeptiert wird: Die Zustimmung zu ihr beruht nicht auf einer freiwilligen Entscheidung, sondern auf der unmittelbaren Unterwerfung der sozialisierten Frauen. Wie die Frauen einer Sozialisierung unterworfen werden, die auf ihre Herabsetzung zielt, sind auch die Männer Gefangene der herrschenden Vorstellungen, obwohl sie perfekt ihren Interessen entsprechen.Für Bourdieu bedarf es daher einer symbolischen Revolution, einer radikalen Umgestaltung jener gesellschaftlichen Verhältnisse, die die beherrschten Frauen dazu bringt, den herrschenden Männern und sich selbst gegenüber einen Standpunkt einzunehmen, der mit dem der Herrschenden identisch ist. (mehr)

weitere Informationen
9783825225841

Braun, Christina von und Stephan, Inge

Gender@Wissen. Ein Handbuch der GenderTheorien

Auch Wissen hat ein Geschlecht. Für die Wissenschaft von der Antike bis in die Gegenwart ist Geschlecht eine Kategorie von grundlegender Bedeutung. Das Standardwerk zu den Gender-Theorien wird in einer überarbeiteten und um den Bereich "Zeugung" erweiterten Auflage vorgelegt und bietet eine kompakte Einführung in einen Wissenschaftsdiskurs. Es geht um Identität, Körper, Reproduktion, Sexualität, Macht und Gewalt, Performanz und Repräsentation, Lebenswissenschaften und Gentechnologie, Natur und Kultur, Sprache und Semiotik sowie um Gedächtnis. Die Beiträge behandeln die Entwicklungsgeschichte dieser Themenfelder, deren Einordnung in die Wissenschaftsgeschichte, die Anbindung an allgemeine politische und wissenschaftliche Debatten sowie die Querverbindungen zu den Queer, Cultural, Media und Postcolonialstudies. Mit "Gender@Wissen" liegt ein grundlegendes Handbuch für all diejenigen vor, die im Bereich der Gender und Wissenschaftsforschung arbeiten. Das Buch führt in zentrale Begriffe und Bereiche des Wissens ein und zeigt, wie diese geschlechtlich codiert sind. (mehr)

weitere Informationen
9783476021434

Braun, Christina von und Stephan, Inge

Gender-Studien

Eine Einführung

Populäres Studien und Prüfungsfach: Gender-Studies. Die Fragen nach der Bedeutung des Geschlechts und der Geschlechterverhältnisse nehmen einen festen Platz in Lehre und Forschung ein. Auf welchen Methoden und Theorien fußen die Gender Studies? Das Lehrbuch gibt darüber Aufschluss und präsentiert verschiedene Disziplinen und ihren Umgang mit der GenderKategorie. In der Neuauflage mit neuesten Literaturhinweisen und aktuellen Übersichten über Institutionen und Forschungsinitiativen. (mehr)

weitere Informationen
9783518117378

Butler, Judith

Körper von Gewicht

Die diskursiven Grenzen des Geschlechts

In ihrem ersten, vieldiskutierten Buch Das Unbehagen der Geschlechter (es 1722), mit dem sie zum Star der feministischen Debatten anvancierte, hatte Judith Butler die These aufgestellt, daß die Geschlechtsidentität nichts natürlich Gegebenes sei, sondern sozial, kulturell und sprachlich unablässig konstituiert werde. In Körper von Gewicht geht sie noch einen Schritt weiter: Sie entlarvt die liebgewordene Unterscheidung zwischen biologischem und sozialem Geschlecht ihrerseits als kulturell konstruierte Ideologie. Damit geraten scheinbar feststehende Kategorien wie Natur, Kultur und Körper ebenso ins Wanken wie zuvor schon die klaren Zuordnungen von Männlichkeit und Weiblichkeit. Butler fragt in ihrem "spannenden kämpferischen Werk" (Tages-Anzeiger) nach den subtilen Machtmechanismen, die hinter solchen Kategorien stehen. (mehr)

weitere Informationen
9781587613371

Easton, Dossie und Hardy, Janet W.

The Ethical Slut

A Practical Guide to Polyamory, Open Relationships \& Other Adventures

For anyone who has ever dreamed of love, sex, and companionship beyond the limits of traditional monogamy, this groundbreaking guide navigates the infinite possibilities that open relationships can offer. Experienced ethical sluts Dossie Easton and Janet W. Hardy dispel myths and cover all the skills necessary to maintain a successful and responsible polyamorous lifestyle--from self-reflection and honest communication to practicing safe sex and raising a family. Individuals and their partners will learn how to discuss and honor boundaries, resolve conflicts, and to define relationships on their own terms. (mehr)

weitere Informationen
9783828895621

Friedrich, Kathrin

Film. Killing. Gender.

Von Rachsucht und einer neuen Kaltblütigkeit angetriebene Frauen bevölkern in jüngerer Zeit die Kinoleinwände. Gewalt wird dabei in enger Weise mit der Geschlechtskonstruktion verschränkt, aber auch als Spektakel ausgestellt. Das Buch untersucht anhand der Filme Kill Bill Vol. I/II sowie Monster und Domino, inwiefern die Protagonistinnen in ihrer Gewalttätigkeit als weiblich gekennzeichnet werden und ob darin Potentiale zur Durchbrechung traditioneller Geschlechterbilder liegen. Die detaillierten Filmanalysen sind eingebettet in einen theoretischen Kontext aus postfeministischen Grundannahmen, Überlegungen zum Gewaltbegriff und der Verbindung dieser durch ein BricolageKonzept. (mehr)

weitere Informationen
9783897714519

GenderKiller, A. G.

Das gute Leben

Linke Perspektiven auf einen besseren Alltag

Es gibt ein besseres Leben im falschen. Mit unserem Buch wollen wir den Blick auf diese Möglichkeit zum Besseren richten. Wir wollen fragen, wie wir unseren eigenen Alltag emanzipativ gestalten können: Wie umgehen mit unseren Körpern? Wie umgehen mit unserer Sexualität? Wie umgehen mit dem Älter werden? Das sind nur einige der Fragen, die uns alltäglich bedrängen Fragen, denen niemand von uns aus dem Weg gehen kann und auf die eine Linkeum so dringender eine akzeptable Antwort braucht. (mehr)

weitere Informationen
9783896576590

Schroedter, Thomas und Vetter, Christina

Polyamory

Eine Erinnerung

Der Begriff der Polyamory tauchte in den 1960er Jahren erstmals in den USA auf und wird seit etwa zehn Jahren auch hierzulande breiter diskutiert. Er steht für ein Beziehungsgeflecht, in dem mehrere Liebesbeziehungen verantwortungsvoll, ehrlich, offen und verbindlich gleichzeitig entwickelt und gelebt werden. Als Vorläufer sind die "Free-love-Bewegung" in der Mitte des 19. Jahrhunderts, die vor allem eine sexuelle Emanzipation der Frauen im Zentrum ihrer Forderung hatte, sowie flüchtige Denk- und Diskussionsansätze nach der Russischen Revolution zu sehen. Die vorliegende Veröffentlichung entfernt nun einen "blinden Fleck" in der publizistischen Landschaft. Sie geht der Frage nach, auf welchem Konzept der Liebe die Polyamory aufbaut und stellt den gegenwärtigen Forschungsstand zum Thema ausführlich dar. Die Auseinandersetzungen um "vielfältige Lebensweisen" werden aufgenommen, Polyamory wird als Aspekt in der Dynamisierung der Triade Geschlecht-Sexualität-Lebensform betrachtet und aus der Sicht des aktuellen Forschungsstandes dargestellt. Besonderes Augenmerk wird auf die Stellung der Polyamory innerhalb der Sexualpädagogik gelegt und dies in Hinblick auf eine Erziehung und Beratung, die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung in den Bereichen Sexualität und Lebensweisen aller Menschen anerkennt und entsprechende Handlungsansätze entwickelt. (mehr)

weitere Informationen
9783896576637

Voß, Heinz-Jürgen

Geschlecht

Wider die Natürlichkeit

Heinz-Jürgen Voß" Buch "Geschlecht. Wider die Natürlichkeit" ist soeben in der Reihe "theorie.org" erschienen. Darin vertritt er die These, dass ebenso wie die Vorstellung des gesellschaftlichen Geschlechts, auch die Vorstellung des biologischen Geschlechts künstlich erzeugt worden sei. (mehr)

weitere Informationen
9783837613292

Voß, HeinzJürgen

Making Sex Revisited

Dekonstruktion des Geschlechts aus biologischmedizinischer Perspektive

Geschlecht ist gesellschaftlich gemacht. Dass das auch für das biologische Geschlecht sex gilt ein Postulat queerfeministischer Theorien , kann dieser Band anhand biologischer Theorien erstmals dezidiert und differenziert belegen. Die naturphilosophischen und biologischmedizinischen Geschlechtertheorien unterschiedlicher Zeitabschnitte (Antike, beginnende Moderne, Gegenwart) werden dargestellt und in die gesellschaftlichen Geschlechterordnungen eingeordnet. Heinz-Jürgen Voß führt die miteinander ringenden Positionen differenziert aus und zeigt: Mit prozessorientierten Betrachtungsweisen sind in biologischen Theorien viele Geschlechter denkbar statt nur zwei oder drei. (mehr)

weitere Informationen