Autonome

9783935936132

AG Grauwacke

Autonome in Bewegung

Aus den ersten 23 Jahren

Buchnotiz von perlentaucher.de zu einer Rezension in der Frankfurter Rundschau vom 12.09.2003: "Aktivisten der ersten Stunde" nehmen die Geschichtsschreibung der eigenen Bewegung selbst in die Hand, bevor es die Retrokultur für sie tut - gut so, meint Gottfried Oy, der seinerseits die heterogene autonome Bewegung von 1980 bis heute kurz umreißt: Hausbesetzungen, Teilnahme an und Abgrenzung von der Friedensbewegung, Militanz, "solidarische Organisierung des Alltags", Dominanz von "hegemonialen Männlichkeitsbildern". Während die Historisierung gelungen scheint, bedauert Oy den Verzicht der Autoren "auf theoretische Reflexion". So werde die ursprüngliche Vorstellung von Autonomie nur vage auf ihre aktuelle Gültigkeit befragt, und die "Philosophie der Praxis", mit der gerade Autonome schon vor den PC-Debatten Themen wie Rassismus und Antifeminismus verhandelt haben, komme zu kurz. (mehr)

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9783928300636

Geronimo

Glut \& Asche

Im Zusammenhang mit politischen Ereignissen der Zeitgeschichte - NOlympia-Kampagne, Tod eines Faschisten, der Spitzel von Bad Kleinen, Autonomie-Kongress - gelangt der Autor zu einer Kritik des Politischen innerhalb autonomer Diskussionen.

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9783894080044

Geronimo

Feuer und Flamme

Zur Geschichte der Autonomen

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9783928300599

Mecklenburg, Jens

Autonomie Kongreß der undogmatischen linken Bewegungen

Standpunkte Provokationen Thesen

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3831110980

Schwarzmeier, Jan

Die Autonomen zwischen Subkultur und sozialer Bewegung

Das Buch ist die überarbeitete Fassung meiner, im Sommer 1999 abgegebenen Dissertation, mit dem gleichnamigen Titel. Es basiert auf meiner längjährigen Forschung über die Autonomen, die sich in erster Linie auf die Auswertung ihrer Publikationen stützt. Bei der Interpretation des Materials waren mir Kontakte mit verschiedenen jugendkulturellen Trends der 80er und 90er Jahre und Erfahrungen mit autonomen Gruppen in der Hochschulpolitik behilflich. Den Autonomen ist in den letzten 20 Jahren sehr viel öffentliche Aufmerksamkeit zu Teil geworden. Das liegt vor allem an der bedrohlichen Wirkung von Vermummung und Militanz. Aber auch für sie selbst spielt ihr Medienbild eine große Rolle. Dieses Buch will zeigen, wie eng die Beziehung zwischen Kultur und Politik bei den Autonomen ist. Daher wird nicht nur auf ihre politische Geschichte aus Ereignissen, Kampagnen und Organisationsstrukturen eingegangen, sondern auch ausführlich auf kulturelle Phänomene wie ästhetische Anleihen bei Punks und Rockern, ‚revolutionäres HeldInnentum", die Einbindung von ImmigrantInnen in Antifa-Aktionen oder den Wandel des autonomen Selbstverständnisses durch das Führen der Patriarchatsdiskussion.

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9783897715004

wantok, ak

Perspektiven autonomer Politik

Der ak wantok hat in diesem Buch an die 50 Beiträge vereint, die sich mit der Geschichte, vor allem aber mit der Gegenwart und Zukunft der autonomen Bewegung auseinandersetzen. Der Textsammlung liegt die Überzeugung zugrunde, dass die autonome Bewegung nicht nur ein bedeutendes Kapitel in der neueren Geschichte linksradikalen Widerstands in Europa darstellt, sondern dass sie einen Rahmen geschaffen hat, der auch zukünftig das Schaffen und Verteidigen gegenkultureller Räume ebenso ermöglichen und stärken kann wie den Kampf gegen Herrschaft, Unterdrückung und Ausbeutung. Aus der Einleitung: "Autonome Diskussionen finden auf Treffen statt, auf Veranstaltungen und Demos, in Szeneblättern und InternetForen. Sie sind breit gefächert, vielfältig und komplex, und das ist gut so. Manchmal jedoch scheinen den Diskussionen gemeinsame Referenzpunkte zu helfen, die Debatten zusammenfassen, zueinander in Beziehung setzen und in historische Zusammenhänge rücken. Dies kann zu mehr Klarheit führen, noch einmal neue Perspektiven ermöglichen und Grundlagen für weitere lebendige Diskussionen schaffen." (mehr)

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